Holz-Hybridturm-Konzept für Windkraftanlagen

Skalierbare High-Tech-Holzkonstruktion

Bei der HASSLACHER Green Tower GmbH stehen Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt. Unsere innovativen Holz-Windkrafttürme sind nicht nur technologisch führend, sondern auch in ihrer ökologischen und ökonomischen Bilanz wegweisend. Wir beziehen den Rohstoff Holz aus regionalen Quellen und bieten ebenfalls die Möglichkeit an, das Holz direkt von den Standorten der Windkraftanlagen zu beziehen und der Lieferkette der HASSLACHER Gruppe zuzuführen. Sollte das Holz die Anforderungen erfüllen, nutzen wir es für den Holz-Hybridturm. Dies minimiert die Transportwege und reduziert den CO2-Ausstoß. Jeder Stamm wird fotografiert und in unser Qualitätssicherungssystem integriert.

So gewährleisten wir höchste Transparenz im Qualitätssicherungssystem und in der Rohstoffverarbeitung. Nach Ablauf der Nutzungsdauer des Windkraftturms bieten wir Optionen an, bei Kundenwunsch das Holz zurückzukaufen. Dieses kann anschließend in der nächsten konstruktiven Holzbaulösung weiterverwendet werden. Damit schließen wir den Materialkreislauf und fördern die nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Unsere Produktionskapazitäten ermöglichen derzeit die Fertigung von 100 Türmen pro Jahr, basierend auf einer Nabenhöhe von rund 160 m. Damit setzt HASSLACHER Green Tower neue Maßstäbe in der Windkrafttechnologie durch die Kombination von Nachhaltigkeit und Effizienz.

Der Holz-Hybridturm

Der Holz-Hybridturm für Windkraftanlagen der HASSLACHER Green Tower GmbH stellt eine aufgelöste, räumliche Fachwerkskonstruktion mit Brettschichtholzträgern aus Fichtenholz in Hybridbauweise (Holz-Metall-Verbund) dar. Um unseren Kunden das beste Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können, werden im Rahmen der Hybridbauweise die jeweiligen Werkstoffe so eingesetzt, dass deren spezifische Stärke optimal zum Einsatz kommt. Das Turmkonzept basiert auf vier Holzstützen mit Diagonalen aus Leimbindern und einer Turmspitze aus einer klassischen Stahlrohrkonstruktion. Bei dem Hybridturm handelt es sich um eine frei bewitterte Konstruktion, so dass der Werkstoff Holz sichtbar gemacht wird und zur Geltung kommen kann.

Der Holz-Hybridturm fußt nicht wie die meisten Windkraftanlagen auf einem kreisförmigen Flächenfundament, sondern auf vier relativ kleinen Einzelfundamenten, die nur an den Stützen aus dem Erdreich ragen. Im Vergleich zu den kreisförmigen Flächenfundamenten benötigen die Einzelfundamente 50 % weniger Zement, Sand, Kies und Bewehrungsstahl.

Zudem wird durch die deutlich geringere Kubatur des Einzelfundamentes die Bauzeit deutlich verkürzt und das Fundament kann am Ende der Nutzungsdauer einfach, kostengünstig und zur Gänze rückstandslos entfernt werden.

Die gesamte Konstruktion weist einen maximalen Vorfertigungsgrad und einen hohen Automatisierungsgrad in den Produktionshallen auf und die vormontierten Elemente lassen sich einfach, witterungsunabhängig und zeitsparend montieren. Servicelift, Leiter, Leistungs- und Steuerkabel werden zentral in der Fachwerkstruktur geführt und dauerhaft durch einen „Turm im Turm“ vor jeglichen Witterungseinflüssen geschützt und bis zum Übergang in den Stahlrohrturm geführt. Der HASSLACHER Green Tower Holz-Hybridturm erbringt alle statischen, dynamischen und aus dem Betrieb der Anlage resultierenden Nachweise. Bei der vom TÜV Nord durchgeführten Zertifizierung handelt es sich dabei um generische Typenzertifizierungen, die eine Errichtung der Holz-Hybridkonstruktion in allen Klimazonen in Europa erlaubt. Zukünftig wird geplant, den Turm mit einer Komponentenzertifizierung auszustatten, damit neue Zertifizierungen noch schneller und effizienter abgewickelt werden können.

Windkraftanlage mit einer Gesamthöhe von 200 m und mehr

Das Holzvolumen der tragenden Konstruktion beträgt beispielsweise bei einer Nabenhöhe von 137 m insgesamt ca. 320 m³. Da die Stahlkonstruktion für den oberen Teil des Turms ca. 14 m³ ausmacht, beträgt der Volumenanteil des Werkstoffes Holz an der Gesamtkonstruktion über 95 %. Bei einer Nabenhöhe von 137 m und einem Rotorblattdurchmesser von 126 m führt dies zu einer Gesamthöhe der Anlage von 200 m.

Unsere Stärken

In der Philosophie der HASSLACHER Green Tower GmbH stehen Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung im Mittelpunkt. Unsere innovativen Holz-Hybridtürme sind nicht nur technologisch, sondern auch in ihrer ökologischen und ökonomischen Bilanz wegweisend.

Attraktiver Verkaufspreis

Dank unserer 10-jährigen Entwicklungsarbeit bietet die Konstruktion höchste Effizienz und damit einen attraktiven Verkaufspreis. Zudem weist der nachwachsende Rohstoff Holz stabilere Preise als Stahl auf.

Geringe Instandhaltungskosten

Intelligente Holzschutzmaßnahmen resultieren in geringen Instandhaltungskosten. Wir begleiten unsere Kunden beständig und  bieten für den gesamten Zeitraum der Nutzung als Windkraftturm maßgeschneiderte Servicekonzepte an.

Geringe Rückbaukosten

Durch einfaches Lösen der Verbindungsmittel in der Holzkonstruktion und das zeitsparende Zerschneiden der relativ kleinen Einzelfundamente entstehen geringere Rückbaukosten.

Hoher Vorfertigungsgrad

Ein hoher Vorfertigungsgrad und ausschließliche mechanische Verbindungen ermöglichen eine einfache, nahezu witterungsunabhängige und rasche Montage.

Kostensparende Logistik

Segmentierbare Elemente sorgen für eine kostensparende Logistik, da die Gesamtkonstruktion mit lediglich 25 LKW-Lieferungen zur Baustelle gebracht werden kann.

Minimaler Materialeinsatz

Die offenen Fachwerkskonstruktion bei einer umgerechneten Wandstärke von weniger als 10 cm ermöglicht wettbewerbsfähige Herstellkosten durch minimalisierten Materialeinsatz.

Ressourceneinsparung

Der Einsatz von kleinvolumigen Einzelfundamenten führt zu einer bedeutenden Ressourceneinsparung.

Nachwachsender Rohstoff Holz

Je nach Landkreis können die geringeren Rückstellungen die Kapitalbindung senken.

Qualitätssicherung im Fertigungsprozess

Die Stützen und Diagonalen des Holz-Hybridturms von HASSLACHER Green Tower werden aus Brettschichtholz (BSH) gefertigt. Darunter versteht man aus mehreren Brettlagen (sogenannte Lamellen) und in gleiche Faserrichtung verleimte Hölzer.

Qualitätssicherung im Fertigungsprozess

Brandschutz bei Holzkonstruktionen

Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist jene, nach dem statischen Tragverhalten des Holz-Hybridturms in einem Brandfall. Da Holz als Brennmaterial bekannt ist, müsste sich demnach ein Brandherd in einer Holzkonstruktion schnell entfachen und das Feuer ungehindert ausbreiten. Aber entspricht das Meinungsbild den realen Verhältnissen?

Brandschutz bei Holzkonstruktionen

Flexibel vom Fundament bis zur Turmspitze

Die offene Fachwerkskonstruktion des Holz-Hybridturms spiegelt sich in klaren Kraftflüssen wider, wodurch der Turm einfach und schnell auf unterschiedliche Nabenhöhen, Anlagenleistungen und Rotordurchmesser skalierbar ist. Das Konzept erlaubt ein einfaches und flexibles Anpassen an die jeweiligen Kunden- und Standortanforderungen.

Wettbewerbsfähige Herstellkosten werden durch minimalisierten Materialeinsatz erreicht, da die offene Fachwerkskonstruktion eine durchgerechnete Wandstärke von weniger als 10 cm aufweist. Ressourceneinsparungen resultieren aus dem Einsatz von kleinvolumigen Einzelfundamenten. Segmentierbare Elemente sorgen für eine kostensparende Logistik, indem die Gesamtkonstruktion mit nur 25 LKW-Lieferungen zur Baustelle transportiert werden kann. Ein hoher Vorfertigungsgrad und ausschließlich Metall-auf-Metall-Verbindungen ermöglichen eine einfache, witterungsunabhängige und rasche Montage.

Flexibel von der Wurzel bis zum Wipfel

Dank der 10-jährigen Entwicklungsarbeit bietet die Konstruktion der HASSLACHER Green Tower GmbH höchste Effizienz und damit einen attraktiven Verkaufspreis. Intelligente Holzschutzmaßnahmen führen zu geringen Instandhaltungskosten. Am Ende der Nutzungsdauer hat das Holz einen höheren Materialwert als die Demontagekosten, was zu einem positiven Demontageertrag führt. Geringere Rückstellungen für die Landkreise für die Demontage senken die Kapitalbindung. Holz als nachwachsender Rohstoff weist stabilere Preise auf als Stahl. Holz- sowie Holzhybridkonstruktionen haben zudem eine geringere CO2-Bepreisung im Vergleich zu Stahl- und Stahlbetonkonstruktionen. Durch einfaches Lösen der Verbindungsmittel in der Holzkonstruktion und das einfache Zerschneiden der relativ kleinen Einzelfundamente entstehen geringere Rückbaukosten. Durch die Parametrisierung aller Einflussgrößen kann ein zeitsparender Zertifizierungsprozess neuer Anlagen erfolgen.

Durch eine Komponentenzertifizierung können Typenzertifikate ohne großen Arbeits- und Zeitaufwand auf andere Anlagen übertragen werden. Der Hybridturm ist auch hinsichtlich der Wetterbedingungen flexibel bei der Montage. Da auf der Baustelle keine Klebeverbindungen, sondern ausschließlich Metall-auf-Metall-Verbindungen eingesetzt werden, kann die Montage witterungsunabhängig erfolgen. Der Holz-Hybridturm kann auch bei komplexen Standortbedingungen eingesetzt werden. Die Vorteile beruhen dabei sowohl auf der Skalierbarkeit der Holzelemente als auch auf deren geringem Gewicht. Dadurch können die Elemente des Holzturms bei geringen Kurvenradien an den Standort der Windkraftanlage gebracht werden, was zu einer geringeren Standortbeeinträchtigung führt. Durch die kleinformatigen Einzelfundamente kann die gesamte Windkraftanlage einfach und rückstandslos rückgebaut werden.

Wir beraten Sie gerne!

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